Sexologie

Was ist eigentlich Sexologie?

Es gibt eine ganze Reihe von Fachgebieten, die in irgendeiner Form mit Sexualität zu tun haben. Das sind unter anderem Medizin, Psychologie, Recht, Soziologie und Anthropologie. Alle diese Fachgebiete betrachten einen spezifischen, relativ eingeengten Bereich der Sexualität. Die Medizin beschränkt sich zumeist auf die rein körperliche Funktion bzw. „Nicht-Funktion“, die Psychologie betrachtet ausschließlich die kognitiven Aspekte (abgesehen von Körperpsychologie) und entsprechende Einschränkungen existieren in allen weiteren, die Sexualität betreffenden Wissenschaften.

Die Sexologie versteht sich als transdisziplinäre Wissenschaft, die alle Aspekte der Sexualität unter einen Hut bringt (nämlich die Sexualwissenschaft) und darüber hinaus einen körperorientierten Behandlungsansatz für sexuelle Gesundheit, den Sexocorporel, integriert. Der Approche Sexocorporel ist unter anderem verwandt mit Embodiement und bezieht alle Bereiche des sexuellen Erlebens mit ein: das Denken, den Körper, die (sexuellen und Liebes-)Beziehungen sowie die Wahrnehmung. Und so, wie sich Stress und Glaubenssätze körperlich manifestieren können (z.B. durch Verkrampfung, Verspannung und Schmerzen bis hin zu psychosomatischen Beschwerden), ist es umgekehrt möglich, durch gezielte Bewegungsübungen die kognitiven sowie Beziehungs- und Wahrnehmungskomponenten zu beeinflussen.

Komponenten des Sexocorporel

Sexuelle Gesundheit

Die WHO hat 1975 eine umfassende Definition festgelegt, in der sexuelle Gesundheit nicht alleine die Abwesenheit von Krankheit bedeutet, sondern vielmehr die „Integration somatischer, emotionaler, intellektueller und sozialer Aspekte sexuellen Seins auf eine Weise, die positiv bereichert und Persönlichkeit, Kommunikation und Liebe stärkt. Grundlegend für dieses Konzept sind das Recht auf sexuelle Information und das Recht auf Lust.“. So, wie es ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit gibt, sollte auch das Recht auf sexuelle Gesundheit und Selbstbestimmung ein unbedingtes Grundrecht sein.

Darüber hinaus hat die World Association for Sexual Health (WAS) im Jahr 2010 den 04. September zum „Welttag der sexuellen Gesundheit“ erklärt.

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten…

Wie fühlen Sie sich mit Ihrer Sexualität? Ist sie lustvoll, befriedigend, bereichernd, erfüllend? Fühlen Sie sich mit Ihrem Gegenüber verbunden, fühlen Sie sich geliebt, gesehen und wertgeschätzt? Haben Sie das Gefühl, dass Sie „satt“ werden? Wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – mit Ihrer Sexualität unzufrieden sind, nehmen Sie gern Kontakt über das Formular oder e-mail an as(at)du-und-ich-paartherapie.hamburg auf. Wir können dann gemeinsam auf Ihre Themen schauen, wie Sie (wieder) zu einem genussvollen und befriedigenden sexuellen Erleben finden.